Faust und Goethe-Lebenslauf einer Literaturlegende

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Faust von Johann Wolfgang von Goethe ist eines der bedeutendsten Werke des deutschen Dichters. Goethes Faust ist ein Werk, deren Entstehungsgeschichte über 40 Jahre währte. Nicht umsonst wird deshalb die Tragödie Faust von J.W. von Goethe als ein autobiographisches Werk betrachtet. Nicht zu übersehen sind daher die vielen Parallelen zwischen dem Protagonist Faust in der Tragödie „Faust 1“ und Goethe selbst. „Faust 1“ von Johann Wolfgang von Goethe ist ein meisterhaftes und geniales literarisches Werk, welches den Lebenslauf des Dichters erheblich prägte.

Faust ist ein angesehener Gelehrter, welcher vom unaufhörlichen Wissensdrang getrieben wird. Die Figur Fausts verkörpert ohne Zweifel den Schriftstellere Johann Wolfgang von Goethe selbst. Schließlich studierte Faust genauso wie Goethe Juristerei, Medizin und Theologie. An der Biographie von Goethe sieht man auch, dass er ebenso wie Faust nie aufgehört hat zu streben. Johann Wolfgang von Goethe gab sich nie damit zufrieden, was er schon erreicht hatte. In der Literaturwelt beispielsweise sicherte sich Goethe mit solchen meisterhaften Werken wie „Faust1“ Ansehen und Ruhm. Das verhalf Goethe zum Reichtum und schließlich zum Adelstitel. Man könnte meinen, dass der Schriftsteller sich nun zur Ruhe setzen könnte, denn Goethe hatte schließlich beruflich und gesellschaftlich alle Höhen erreicht.

Aber nein, Johann Wolfgang von Goethe schrieb und forschte weiter. Letztendlich gelangen Goethe einige Entdeckungen in Biologie und Farbenlehre. Auch Faust ist so ehrgeizig und zielstrebig wie der Autor selbst. Genauso wie Goethe ist Faust mit dem erreichten Wissen nicht zufrieden. Er möchte die Natur verstehen und das vollkommene Wissen erlangen. Außerdem möchte Faust seine Lust und Begierde befriedigen, die die Kehrseite seines unerfüllten Strebens darstellen. Dafür geht Faust sogar eine Wette mit dem Teufel ein. Mephisto wettet, dass Faust dem Bösen verfällt und Faust setzt dagegen.

Die Tragödie Faust 1 trägt einen autobiographischen Charakter. Beim Lesen der Tragödie Faust1 erhält man deshalb einen indirekten Einblick in die Gedanken und Sorgen des Schriftstellers Johann Wolfgang von Goethe. Goethe leidet darunter, dass er so menschlich ist, dass er die Geheimnisse der Natur nicht völlig entschlüsseln kann. Deutlich ist es am verzweifelten Zustand des Protagonisten Faust zu sehen. Faust ist furchtbar darüber unglücklich, dass er aufgrund seiner menschlichen Natur so dumm ist. Leider kann er keine vollkommenen Kenntnisse über Universum erlangen. Dies treibt Faust fast zum Selbstmord. Letztendlich schließt er einen Pakt mit Mephisto in der Hoffnung sein Streben zu stillen.

Faust und Mephisto wandern durch die Welt, damit Faust das Leben kennen lernt. In Auerbachs Keller erhält Faust einen Einblick in die Sinnesfreuden und findet sie abstoßend. Faust erlebt eine Verjüngungskur, lernt Gretchen kennen und schwängert sie. Im weiteren Verlauf des Geschehens tötet Faust den Bruder seiner geliebten Gretchen. Inzwischen ertränkt Gretchen ihr Kind und wird deshalb als Kindesmörderin verurteilt und im Kerker eingeschlossen. Sie wird hingerichtet, obwohl Faust sie zum Fliehen zu überreden versucht. Gretchen nimmt die Todesstrafe an als Buße für den Mord an ihrem Kind und übergibt sich dem Gottesgericht. Das ist der Sieg Gottes über Mephisto.

Neben „Faust 1“ und „Die Leiden des jungen Werther“ sind noch weitere Literaturwerke wie das Epos „Reinecke Fuchs“ sowie das Gedicht „Der Erlkönig“ maßgebend für die brisante Biografie von Johann Wolfgang von Goethe. Dem Interessierten erschließt sich der Lebenslauf von Goethe durch die Weimarer Literatur, Goethe-Bibliographie, Goethe-Haus in Frankfurt sowie Gartenhaus von Goethe und einigem mehr. Was den berühmter Dichter wirklich bewegt hat, hilft nur das Lebenswerk „Faust“ am besten zu verstehen. Inzwischen wurde schon ein Film über das Leben des genialen deutschen Schriftstellers Johann Wolfgang von Goethe gedreht, der nicht nur von den beruflichen Erfolgen des Dichters und Wissenschaftlers Goethe handelt sondern auch viele private Einzelheiten seines Lebens enthüllt. Heute immer noch streiten die Historiker, wen Goethe tatsächlich geliebt hat. War es die aus der Arbeitsschicht stammende Christiane Vulpius oder doch die verheiratete Charlotte von Stein. Für ab bleibt das Liebesleben von Goethe ein unentschlüsseltes Labyrinth aus dunklen Geheimnissen.

Goethe starb 1832 und wurde in der Weimarer Fürstengruft bestattet. Es ist bekannt, dass Goethe einen Sohn mit seiner Frau Christiane Vulpius hatte. Allerdings wird er nicht als direkter Nachkommen des Schriftstellers angesehen.

KsG.